Presse

 

Rein zufällig erschien genau an Martin Blanks 63. Geburtstag
dieses Interview im Sudkürier

 

Boss blättert mal nach, was heute über ihn im Südkurier steht.
bossblottert   bossliest1

bossliest2

 

Eine ganze Welt voller Dackel

Lehrer und Autor Martin Blank veröffentlichte ein neues Buch über seine Lieblingshunde

 suedkurier 01

Martin Blank mit Boss und Schluffi – Dackel Anton, der Held vieler Bücher,

hat sich gerade davon gemacht.

 

Steißlingen (kun) Der Dackel ist nach dem Schäferhund „die beliebteste Hunderasse in Deutschland“, weiß Martin Blank. Er muss es wissen, denn er ist nicht nur Lehrer an der Steißlinger Grund- und Hauptschule, sondern auch Dackelliebhaber und Autor. Deshalb verwundert es nicht, dass jetzt das neueste Buch in einer langen Reihe von Eigenproduktionen erschienen ist: „Anton – ein Dackel dreht auf“.

Vor zehn Jahren schlich sich die Dackeldame Schluffi in den Blank'schen Haushalt und in die Blank'schen Herzen. Oder besser: Sie eroberte Familie Blank im Sturm. Schleichen ist nämlich nicht unbedingt Dackelsache, eher schon springen, rennen, toben, bellen, jaulen und vor Begeisterung kugeln. Schon vor der Haustür weisen drei vierbeinige Tonfiguren und ein Schuhabstreifer auf das hin, was die Besucher hinter der Tür erwartet: putzmuntere Rauhaardackel im Dreierpack.

„Gut, dass sie nicht öfter geworfen hat“, sagt Heidi Blank mit einem liebevollen Blick auf Schluffi und deren Sprösslinge Anton (sechs Jahre) und Boss (drei Jahre). Denn aus jedem Wurf haben sie ein Prachtexemplar behalten, und so halten die drei quicklebendigen, eigenwilligen Dackel Blanks auf Trab. Die Kinder sind aus dem Haus, jetzt wuseln die Hunde durch Haus und Garten.

Blanks lieben ihre krummbeinigen Familienmitglieder heiß und innig. Dackel sind „nicht cool genug für junge Leute“ mutmaßt Martin Blank. Ältere hätten wohl mehr Geduld mit den charakterlichen Eigenheiten der Tiere.

Martin Blank hat seinen vierbeinigen Musen jedenfalls unzählige Inspirationen für Zeichnungen und Texte zu verdanken. Inzwischen sind aus den eigenen Zeichnungen zahlreiche Bilderbücher und in jüngster Zeit auch Bücher entstanden – alle selbst gestrichelt. Alle Jahre wieder wartet vor Weihnachten schon eine große Schar Dackel- und Tierfreunde auf Neues aus dem Hundeleben.

 

29.11.2007

a bildsudkurier boss anton

Alles Dackel oder was? Boss, Anton Schluffi (v.l. ), dahinter Heidi und Martin Blank, der sein neues Buch über Dackel Anton vorzeigt. 

Auf zwölf struppigen, ziemlich krummen Beinen kommen die Anregungen für Martin Blanks Bücher dahergesprungen: Rauhaardackelhündin Schluffi und ihre "Hundesöhne" Anton und Boss sind Buch-Inspiration und Teil der Familie zugleich - "bestimmender Teil der Familie", sagen Martin und Heidi Blank schmunzelnd.

Martin Blank, passionierter Zeichner von Kindesbeinen an und heftig produzierender Buchautor, verdient sein täglich Brot als Lehrer an der Steißlinger Schule, seine Frau ist Leiterin der Friedinger Schule. Blanks Söhne sind aus dem Haus. Die Zeiten, als die Wohnung kindgerecht sein musste, sind also vorbei. Stattdessen ist die Wohnung heute hundegerecht: Keine Teppiche und so was, lacht Heidi Blank. Sie beide seien dort eigentlich nur "geduldet". Aus den drei Blank'schen Dackeln werden 30, wenn Herrchen und Frauchen sich zweimal im Jahr zur Dackelwanderung mit Gleichgesinnten aufmachen. Dort wartet ein fester Leser- und Käuferstamm jetzt vor Weihnachten schon auf das neue Buch "Mein Name ist Anton und ich bin ein Dackel". In dem erzählt der Dackel Anton in Ich-Form, wie er zu einer Jäger-Familie kommt und dort den ganzen Haushalt gehörig aufmischt. Wie im richtigen Leben. Die drei munteren Dackel der Blanks wuseln auf der Bank im grünen Klassenzimmer der Steißlinger Schule gerade zum x-ten Mal ihre drei Laufleinen durcheinander, die ihre Besitzer geduldig wieder entwirren. Weil Dackel "charmant, liebenswert, schlitzohrig und frech" sind. Wie der Dackel Anton mit dem sprichwörtlich treuherzigen Dackelblick in Blanks echter Dackelfamilie und wie der Anton im Buch. In dem erkennen Dackelbesitzer "ihre eigenen Vierbeiner" wieder, weiß Blank. Dackelbesitzer gehören zu den Hauptabnehmern von Blanks gedruckten "satierischen" Vergnügen. In dem Wort "Satiere" treffen sich wie im Buch Satire und Tierisches. Das neueste Buch kommt gerade frisch aus der Druckerei und kann am kommenden Samstag in der Volkertshausener Kirche auf dem

 

13.01.2007

Lachende Pferde und bellende Frauen

Martin Blank, Autor und Zeichner, hat seine Musen gleich mitgebracht: Schluffi und Anton, "saufarbene" Rauhaardackel edler Abstammung und eigensinnige Persönlichkeiten.

Wenn Pferde wiehernd lachen über die Witze des Pferdeflüsterers oder sich nach Faultierart einfach ans Hindernis hängen statt darüber zu springen, wenn Affen fordern: "Tarzan raus - Ruhe im Dschungel", oder wenn eine schwäbische Hausfrau höchstpersönlich den Briefträger in der Haustür anbellt, weil sie aus Kostengründen ihren Hund verkauft hat, - dann war Martin Blank am Werk mit seiner "BildSaTiere", seinem vierten Buch. Tierisches und Allzumenschliches wird mit spitzem Stift und scharfem Blick umrissen, gezeichnet, gestrählt, gestrichelt. In Farbe. Die ausdrucksstarken, humorvollen Karikaturen bringen gewohnte Dinge in einen neuen Zusammenhang. Der kunststudierte Hauptschullehrer Blank kommt in seinem vierten Buch nicht mehr nur auf den Hund, sondern tobt sich im ganzen Tierreich aus. Boshafte Seitenhiebe auf die Gesellschaft im Allgemeinen und spezielle Zeitgenossen im Besonderen sind überhaupt nicht rein zufällig und das Salz des Büchleins. "Die Tiere werden vermenschlicht und bei den Menschen kommt Tierisches heraus", und alles hat - wie in seinen anderen Büchern - "immer was mit Humor zu tun", sagt der Autor.

Rauhaardackelhündin Schluffi, mit ihren sechs Jahren Star vieler Zeichnungen ihres Herrchens, und seit zwei Jahren Hundesohn Anton, sind Blanks Musen, die ihn zwar in der Regel nicht küssen, aber immer inspirieren. Hunde und Zeichnen begleiten Martin Blank ein Leben lang. Blanks Eltern hatten in Bohlingen die Post. Unter dem Schreibtisch der Mutter fischte der Sohn halbwegs brauchbare Blätter aus dem Papierkorb und malte mit den klein gespitzten Bleistiftstummeln der Postlerin Hunde, Pferde, Menschen. Er war damals noch im Kindergarten. Und wenn er einmal am Tag an der Schule vorbeikam, habe ihn der Lehrer regelmäßig hereingerufen: "Komm rein, zeichne mal was". Und dann zeichnete er mit Kreide - hochgehalten vom Lehrer, weil er nur bis an die Unterkante der Tafel reichte - was ihm gerade einfiel: zuerst jedenfalls immer die Füße. Danach begann das große Raten, was es wohl von den Füßen an aufwärts wird. Heute fängt Blank nicht mehr mit den Füßen an, sondern "mit dem Kopf und der Wirbelsäule".

Wenn er mit seinen Hunden einmal am Tag etwa zwei Stunden lang spazieren geht, hat er die besten Einfälle. Die gibt er per Handy gleich weiter an seine "Privatsekretärin Heidi", seine Ehefrau (und Friedinger Schulleiterin), sagt er schmunzelnd. Sonst sind die Ideen weg, bis er nach Hause kommt. Aus der zeichnerischen Umsetzung entwickelt sich ein Bild. Dann kommt noch ein knapper Satz dazu. Das geht nicht so schnell. Blank stellt seine Bilder im Arbeitszimmer auf und lässt sie auf sich wirken. Sieben Monate hat er für sein neuestes Buch gebraucht. Eigentlich sollte er für eine tierärztliche Praxis in Lörrach Bilder liefern. Zur Ansicht und Auswahl habe er etwa 15 Bilder gezeichnet, vom Tierarzt aber nie etwas gehört. Zum Wegwerfen waren Blank die Bilder zu schade. Also dachte und zeichnete er weiter und machte ein Buch daraus. Auf der Rückseite steht "Autor und Zeichner Martin Blank hat wieder einmal im Tierreich gewildert. Seine Beute, satirisch aufbereitet, ergibt eine Jagdstrecke von mehr als sechzig Bildern".

karola kuhn

 

 

 

  • Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 05. Juli 2017